Ein systematischer Ansatz für die Verankerung/Befestigung von „ Stretchzelt “
Die korrekte Verankerung ist für den sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb unserer „ Stretchzelte “ von grundlegender Bedeutung: Wenn ein „ Stretchzelt “ Windkräften ausgesetzt ist, nimmt er eine neue Form an, was sich erheblich auf die Kräfte auswirkt, denen die Heringe bzw. Verankerungen standhalten müssen, um zu verhindern, dass der „ Stretchzelt “ zusammenbricht.
Technische Grundlagen für die Einzelverankerung
In diesem Abschnitt werden einige der technischen Grundsätze erläutert, die für die optimale Positionierung der Pfähle bei unserem Produkt „ Stretchzelte “ maßgeblich sind. Durch die Bereitstellung dieser technischen Informationen für die Monte Carlo-Installateure ( Stretchzelt ) soll die Pfahlverlegung bei „ Stretchzelt “ verbessert werden.
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- Je größer der Durchmesser des Pfahls, desto höher die Haltekraft:
RHI liefert 25-mm-Heringe: Dies ist der Mindestdurchmesser, der verwendet werden sollte, falls die Betreiber ihre eigenen Heringe beschaffen. - Je tiefer der Pfahl, desto größer die Haltekraft:
Die Auszugskraft des Pfahls hängt direkt von der Einstichtiefe ab: RHI liefert 1 m lange Pfähle mit einer 10 cm unterhalb der Spitze angeschweißten Mutter. Die Pfähle sollten bis zur Mutter vollständig 90 cm in den Boden eindringen. - Führungsseile, die in einem Winkel von 45° an Pfählen befestigt sind:
Führungsseile, die in einem Winkel von 45° am Pfahl befestigt sind, erzeugen vertikale Kräfte, die den seitlichen Kräften entsprechen – das ist das ideale Gleichgewicht.
- Je größer der Durchmesser des Pfahls, desto höher die Haltekraft:
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- Je gerader der Pfahl, desto größer die Haltekraft:
Obwohl viele Anwender die Pfähle schräg einschlagen, haben Pfähle tatsächlich eine größere Haltekraft, wenn sie senkrecht eingeschlagen werden.
- Je gerader der Pfahl, desto größer die Haltekraft:
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Doppelte Absicherung
Beim doppelten Abspannen wird ein weiterer Hering in geringem Abstand hinter dem ersten Hering eingeschlagen und beide Heringe eng miteinander verbunden. Dies ist sinnvoll, wenn der erste Hering allein möglicherweise nicht ausreicht oder wenn die jeweilige Position der Abspannleine für die Stabilität des Zeltes entscheidend ist.
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- Den zweiten Pfahl im richtigen Abstand setzen:
Eine Faustregel für die doppelte Verankerung besagt, dass der Abstand zwischen den Pfählen einem Drittel der Einstichtiefe des ersten Pfahls entsprechen sollte.
- Den zweiten Pfahl im richtigen Abstand setzen:
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- Gruppenverankerung
Eine Verankerungstechnik, die dem Doppelverankern ähnelt, da sie ebenfalls die Verankerungskapazität erhöht, wird als Gruppenverankerung bezeichnet. Dabei kommt eine starre Bodenplatte zum Einsatz, in die Löcher für die Pfähle gestanzt sind.
- Gruppenverankerung
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*Quelle: Informationen entnommen und angepasst aus dem IFAI-Verfahrenshandbuch für die sichere Montage und Wartung von Zelten, 4. Auflage.
Schätzung der Auszugskraft von Zeltpflöcken
In diesem Abschnitt wird ein Verfahren zur Abschätzung der Auszugskraft von Zeltpflöcken beschrieben. Das Verfahren basiert auf den Ergebnissen von 489 Auszugstests, die an neun verschiedenen Standorten durchgeführt wurden.
Das Verfahren schätzt die Auszugskraft eines „Referenzpflocks“. Der Referenzfall für einen Zeltpflock lautet wie folgt:
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- Der Pfahldurchmesser beträgt 1,0 Zoll / 25 mm
- Die Seite des Pfahls ist glatt
- Der Stahlpfahl wird senkrecht in den Boden gerammt
- Der Pfahl wird 36 Zoll (914 mm) tief in den Boden gerammt
- Die Last wird in einer Höhe von 2 Zoll / 50 mm über dem Boden befestigt, und
- Die Last wird in einem Winkel von 45 Grad gezogen.
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Schätzungen der Auszugskraft für das Basisszenario
Die Festigkeit des Bodens ist ein wichtiger Faktor für die Abschätzung der Auszugskraft. Der Eindringwiderstand, den der Zeltpflock beim Einrammen bietet, liefert einen groben Anhaltspunkt für die Festigkeit des Bodens und basiert auf dem durchschnittlichen Eindringtief des Pflocks pro Schlag (für die ersten 20 Zoll der Einrammtiefe) mit einem 16 lb / 7,25 kg schweren Vorschlaghammer bei normalem Schwung. Die folgende Tabelle zeigt einen groben Zusammenhang zwischen Eindringwiderstand, Bodenbeschaffenheit und Auszugskraft für einen Referenzfall.
| KONSISTENZ | Daumenregel zur Bodenbeständigkeit | Eindringfestigkeit (mm) | AUSZIEHBARES LASTFÄHIGKEIT FÜR BASELINE (KG) |
|---|---|---|---|
| HART (sehr dicht) | Mit Mühe mit dem Daumen eingedrückt | weniger als 5 mm | 1134 kg |
| SEHR FEST (dicht) | Mit Miniaturansicht leicht einrückbar | 5–12 mm | 726 kg |
| FEST (mittlere Dichte) | Lässt sich leicht mit dem Daumen eindrücken, lässt sich jedoch nur mit großer Anstrengung durchdringen | 12–38 mm | 363 kg |
| MEDIUM (Mittel) | Lässt sich mit mäßiger Kraft mehrere Zentimeter mit dem Daumen eindrücken | 38–76 mm | 181 kg |
| SOFT (locker) | Lässt sich mit dem Daumen leicht einige Zentimeter tief eindrücken | 76–152 mm | 91 kg |
| SEHR WEICH (sehr locker) | Lässt sich leicht mehrere Zentimeter mit der Faust eindringen | Mehr als 152 mm | 45 kg |
*Quelle: Informationen entnommen und angepasst aus dem IFAI-Verfahrenshandbuch für die sichere Montage und Wartung von Zelten, 4. Auflage.
Wenden Sie sich bei Fragen gerne an unsere Experten.